Was war der Höhepunkt als Sie Darla gespielt haben?
Ich denke der Höhepunkt als Darla waren definitiv die Liebesszenen (lacht).Bin ich kindisch? Am meisten Spaß, denke ich, machten die Rückblenden zu spielen. Ganz besonders liebe ich den Teil, den wir während der „Boxerrebellion“ drehten. Das ist einer meiner absoluter Favoriten.
Darla ist ein erstaunlicher Charakter. Sie ist so episch und es gibt so viele Dinge, die sie erreicht hat, wie sie ist. Ich meine sie war ein Mensch, dann ein Vampir, wieder ein Mensch und dann wieder ein Vampir. Wenn man jetzt all jene Elemente kombiniert, ich denke nicht das es einen bessere Rolle dort draußen gibt, die man spielen kann.
Wie viele von Darla's Stunts machen Sie selber?
Ich hab ein erstaunliches Stuntdouble, Lisa Hoyle, die genau wie ich aussieht. Sie ist einfach glänzend und furchtlos und sie macht etwa 90 Prozent der Stunts.
Wenn es zum Streit kommt, lassen sie uns den Kampf lernen und wir drehen es für die Nahaufnahmen, so dass sie es in die Aufnahmen mit dem Stuntdoubles einfügen können.
Ein Teil von Darla’s Element ist ihr Stärke und ihre Wildheit und Lisa fügt dieses Element hinzu. Es wäre ein verdammt schlechter Deal für Darla, wenn ich Lisa nicht erlauben würde diese Arbeit zu machen um dieses Element hinzuzufügen. Denn die Stärke ist ein wichtiger Teil.
David (Boreanaz) ist groß, breitschultrig und sehr stark gebaut und ich sehe etwas mickrig neben ihm aus. Darla’s Charakter würde, ohne die Arbeit von Lisa, unglaubhaft wirken.
Ist es wahr, dass Sie, was die Kleidung betrifft, ein „Shopaholicer“ sind?
Oh Gott, das ist so peinlich. Ich hab nicht so viel von einem Shopaholicer. Ich weiß gerade, was ich mag und tendiere dazu viel zu kaufen.
Hat Ihr Kleidungsstil, auf den von Darla Einfluss?
Darla hat ihren eigenen Kleidungsstil, der die ganz Zeit hindurch aber einen Einfluss auf sie hat. Der Stil verbindet Kleidung und Charakter miteinander. Als sie während der Boxerrebellion lebte, trug sie diesen „Gibson Girl“ Haarstil und die wunderschöne Kimonowäsche.
Zu Beginn der Buffyserie war sie eine Highschoolstudentin mit einer strengen katholischen Schuluniform. Es war einfach nicht genug, eine normale Schuluniform zu tragen. Es musst eine katholische Mädchenuniform sein. Sie hat so ein Flair dazu.
Ich selber denke, hatte währen der zweiten Season von Angel auf den Modestil Einfluss. Er war mehr klassisch, ein bisschen mehr interessantere Farben, keine Aufdrucke. Maßgeschneidert für Darla wurde dann wieder, als zum Vampir wurde, die Lederhosen und der etwas lockeren Look. Das war eine Kollaboration zwischen mir selbst und der Kostümdesignerin.
Ich selber kleide mich eher klassisch. Sie sehen mich nie in solchen heavy Sachen. Ich kann sie nicht anziehen, ich wünschte ich könnte, aber ich kann nicht. Ich bin mehr für den klassischen Stil mit etwas Flair- aber nicht zu viel.
Erzählen Sie uns was über die Buffy Pilotepisode?
Erstmal, wenn sie einen Pilotfilm drehen, ob es nun ein kompletter Pilot ist oder nur eine Pilotpräsentation, gibt dieser dem Sender die Gelegenheit, das Potential was eine neue Show haben könnte, zu zeigen. Wie etwas aussieht und wie die Besetzung ist- in der Hoffnung der Sender kauft die Show und es können einige Episoden gemacht werden.
Das ist die generelle Idee, die hinter einer Pilotpräsentation oder eines ganzen Pilotfilmes steht. Das ist seiner Aufgaben und darum wird überhaupt einer gedreht.
Zu der Zeit als die Buffypräsentation gemacht wurde, war WB ein sehr neuer Sender. Ich denke es war das erste Jahr seit der Sender existierte oder vielleicht das zweite Jahr, jedenfalls so das niemand den tatsächlichen Einfluss kannte, den dieser Sender auf viele Karrieren haben konnte.
WB hat viel Einfluss darauf aus den Leuten Stars zu machen und unter ihren Serien sind einige der meist gesehenen Shows in einer bestimmten Altersgruppe. Es ist erstaunlich was sie geschaffte haben. Niemand wusste wirklich was geschehen würde.
Ich sah das Potential im Script als ich es las. Ich dachte, das ist eine klasse Idee. Den Film selber (Buffy, der Vampirkiller) hab ich nie gesehen, also wusste ich auch nicht viel darüber. Ich mochte das Script einfach, als ich es las. Es war ein richtig cooles Script und eine super Idee. Als Joss die Präsentation des Pilotfilms machte, war er in seinem Element, er schuf einfach die ganze Welt von Buffy. Er war immer sehr verbunden mit jedem Aspekt der Serie. Angefangen von der Garderobe, die der Requisiteur verwenden wollte bis hin zu den Charakteren selber, wenn sie an einer Szene arbeiteten. Er hat alles im Blick und fühlt alles mit. Ich denke in dem Moment, in dem sie ihm begegnen, wissen sie, das er ein Genie ist und das er brillant ist. Vom ersten Augenblick an wusste ich: „Oh hey, er hat eine sehr klare Vision darüber, was er will.“
Es ist tröstlich für einen Schauspieler zu wissen, das der Regisseur weiß was er will und wie er es sehen will und einem dann noch alles genau und verständlich erklären kann. Man hat dann viel mehr Vertrauen zu einem Projekt.
Aber zurück zur Präsentation. Wir hatten verschiedene Castmitglieder. Es war aufregend eine der Darsteller zu sein, die vom Pilotfilm in die Serie kamen. Nicht jeder Person, ob nun Vampiropfer oder Schauspieler schaffte das. Wir hatten sogar eine andere Willow. Aber die Erfahrung selber war schon klasse. Es arbeitet sich sehr gut mit einem Genie wie Joss Whedon, der genau weiß was er will und dies dann auch tut.
Wie würden Sie sich ein Spin-off von Darla vorstellen?
Ich glaube nicht das ein solches Spin-Off möglich wäre, weil ich dann Angel brauchen würde und sie sehen ja Angel hat seine eigene Serie – es sei denn sie drehen eine Serie über Darla und Linsey. Dann würden sie auch Lila nehmen müssen, weil ich Stephanie Romanov unbedingt brauche. Außerdem auch noch James, der Spike spielt. Ich denke nicht das dies möglich wäre, weil ich dann auch noch die anderen Darsteller haben wollte. Und das ist Unmöglich.
Wollen Sie ihre eigene Actionfigur und welche Accessoires brauchte sie?
Ich wäre für eine Actionfigur. Ich denke Darla wäre eine eindrucksvolle Actionfigur. Welche Accessoires? Also, ich liebe ihre verschiedenen Outfits, die sie durch die ganze Zeit hindurch anhatte. Die wären dabei und noch etwas für ihre Schwangerschaft, außerdem noch ein Vampirgesicht und verschiedene Perücken für ihre Haare. Alles das was Darla ausmacht. Es wäre großartig, wenn sie das hätte. Und längere Beine.
Wenn sie die Möglichkeit hätten zu wählen, in einer beliebigen Periode der Geschichte, in irgendeinem Teil der Welt zu leben, was würden sie wählen?
Ich wünschte, dass ich in England leben könnte, als Königin Elisabeth herrschte. Ich bin von dieser Zeitperiode fasziniert. Genauso faszinierend finde ich Josephine Bonaparte und wie es mit Frankreich weiter ging und ebenso die 50er in Amerika. Wenn ich eine Zeitmaschine finden würde, die mich in all diese Zeiten bringen könnte, das wäre cool.
Erzählen Sie uns etwas über ihre Erfahrung bei Roswell.
Oh Gott, ich liebte die Arbeit bei Roswell. Es war solch eine Freude, ein Teil dieser neuen Serie zu sein. Eigentlich war meine Rolle nur für zwei Episoden geplant und dann blühte sie regelrecht auf. Es war wirklich eine bemerkenswerte Erfahrung für mich.
Ich hatte in diesem Sommer ein Film gedreht. Dann kam ich für die Serie zurück und hatte für den nächsten Tag ein Vorsprechen. Ich erinnere mich, das ich das Script las und dachte: „Ich kann keine FBI Agentin spielen! Wer hat vor mich ernsthaft als Agentin zu nehmen?“ Ich fand heraus das David Nutter seine Hände im Spiel hatte. Er war derjenige, der gefordert hatte, das ich vorspreche. David könnte sich an mich noch von einem anderen Vorsprechen erinnern.
Sie hatten angeblich schon jemand anders eingestellt und sie war wieder entlassen wurden. Also kam ich und sprach vor. Aber es gab ein kleines Problem, sie hatten Sorge das ich -im Vergleich zu den Kids- alt genug wäre um diese Agentin zu spielen. Doch sie mochten mich und so änderten sie kurzer Hand das Alter der Charaktere, sie sollte nämlich eigentlich Älter sein.
Es war eine großartige Erfahrung für mich mit Jason Behr, Sheri Appleby, Katie Heigl und Colin Hanks zu arbeiten- und mit Majandra Delfino, mit der ich schon vorher einen Film gedreht hatte, bevor sie bekannte wurde.
Mein Favorit war Bill Sadler, ein großartiger Schauspieler, er zog die anderen Schauspieler immer mit. Ich liebte es Agentin Topolski zu spielen. Es war eine Herausforderung, denn sie war keine 400 Jahre alt und sie wurde weder als Bösewicht, noch als guter Mensch klassifiziert. Zu Beginn hatte ich keine Ahnung wie ich sie spielen sollte. Mir wurde nicht erlaubt Gut oder Böse zu sein, sie musste sehr neutral wirken. Wie gesagt es war eine Herausforderung für mich. Ich war gewohnt Rollen zu spielen in den ich entweder sehr, sehr böse war und jeden killen wollte oder ich war sehr, sehr lieb. Es gab immer eine klare Linie zwischen Gut und Böse. Aber genau diese Linie existierte nicht bei Agent Topolski. Es war schwierig, brachte aber eine Menge Spaß und es war eine gute Erfahrung für mich.
Ich würde gern zurückgehen. Aber ich denke, das ich an dieser Stelle zu weit von der Geschichte entfernt bin, so das eine Rückkehr nicht möglich wäre. Ich hatte immer diese Vision davon und machte Witze darüber, das Topolski in Venedig lebt. Sie überlebte das Feuer und ging in ein Zeugenschutzprogramm in Venedig/Italien. Die Kids von Roswell gehen auf Klassenfahrt nach Italien, sie sitzen in einer Pizzeria, trinken Espresso und sie überzeugen sie davon zurück zu kommen um ihnen dort mitzuhelfen. Ich denke aber nicht das dies geschehen wird.
Was halten Sie von Buffy und Angel Konventions?
Ich war bei einigen amerikanischen Konventions dabei. Ich würde nicht sagen, dass sie ebenso gut wie diese hier (Starfury: Bad Girls) organisiert waren. Die hier läuft ein ganzes Wochenende, sie halten Reden, machen Bilder, unterschreiben Autogramme und unterhalten sich mit den Fans.
Ich liebe es, für diese Konventions her zu kommen. Ich finde, die Fans in England nehmen die Serie auf eine smarte und intelligente Art, ernst. Sie bringen gute Argumente und reden intelligent über Punkte der Serie. Es ist nicht wie:“ Oh ich mochte ihr Haar in Episode drei.“ Es bewegt sich auf viel tieferen Ebene, als so etwas. Es macht Spaß herüber zu kommen und mit den Fans zu reden, besonders bei kleineren Konventions, wo nicht so viele Leute sind. Da kann man dann mit jedem reden, sie fühlen sich wahrscheinlich nervös, wenn sie uns treffen, aber wir sind genauso nervös, wenn wir mit ihnen reden.
Schön zu wissen, das selbst alte Hasen im Showgeschäft, wie Julie Benz, noch nervös werden.
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